Ein Lektorat, das sich auf Tippfehlersuche beschränkt, kann fast schon dem Computer überlassen werden. Die Suche nach leichtsinnigen Sinnentstellungen bedarf eines verständigen Menschen. Zur Kunst wird das Lektorieren aber erst dann, wenn gelegentliche Verstöße gegen starres und banales Regelwerk als sinnvoller Ausdruck des eigenen Stils erkannt und verstanden werden – auch wenn es dazu mancher Diskussion mit dem Autoren bedarf. Dass Text-Feinschliff auch diese Kunst beherrscht, war eine wertvolle, eine hilfreiche Erfahrung. Mit den besten Wünschen für weiterhin erfolgreiches, kunstvolles Lektorieren, Harald Wölfel-Schramm (H. Wölfel-Schramm, Autor von „Astern“, „Emerichs Duft“, „Wanderung zum Eichberg“)

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